DIY Shibori inspirierte Kissen und Tischdecken

16. August 2016

DIY Shibori Tie-Dye marine Textilfarbe Tischdecke Kissenbezug färben gestalten basteln selbermachen do-it-yourself

Nachdem wir beim ersten Versuch mit Textilfarbe Shibori inspirierte Tischdecken und Geschirrtücher zu färben die Gummibänder sprichwörtlich um die Ohren flogen, hielt ich mich dieses Mal strikt an die Packungsanleitung der Batikfarbe. Dementsprechend niedriger war dann auch die Temperatur des Farbbades und dafür umso länger das Färbevergnügen. Diesmal habe ich nicht nur blaue Textilfarbe verwendet, sondern auch ockerfarbene Batikfarbe. 

Ihr braucht Folgendes:

  • 2 weiße Kissenbezüge
  • 1 weiße Tischdecke
  • Stofffarbe "Marine" (z.B.: von Simplicol)
  • Batikfarbe "Ocker" (z.B.: von Schimek)
  • Gummiringerl
  • Rohr (ich hab in meiner Not ein gereinigtes Staubsaugerrohr verwendet)
  • 5 l Gefäß aus Email (ich hab einen alten Putzkübel verwendet)
  • 5 l Gefäß aus Edelstahl oder Kunststoff 
DIY Shibori Tie-Dye marine Textilfarbe Tischdecke Kissenbezug färben gestalten basteln selbermachen do-it-yourself

Und so wird's gemacht:


Die Tischdecke sollte ein Sonnenmuster bekommen. Dafür habe ich den Stoff in der Kanoko Shibori Technik zusammengefaltet. Dafür einfach den Stoff in der Mitte umfassen und aufheben. Nun sollten an jeder Seite die Zipfel runterhängen. Nur noch mit Gummibändern im Abstand von ca. 4 cm fixieren und fertig ist das erste Teil für das Tauchbad.

Die Kissen habe ich unterschiedlich gebunden. Das blaue Kissen wurde mit der Arashi Shibori Technik gemacht. Dabei wird der Kissenbezug in einer Ecke beginnend diagonal um das Rohr gebunden. Danach wird der Stoff mit einer Schnur fixiert und gleichzeitig nach unten geschoben. Durch das "Zusammenwursteln" des Stoffes entsteht diese "Sturm-Optik", die der Arashi Technik zu eigen ist.

Das gelbe Kissen ist ebenfalls mit der Kanoko Technik entstanden.

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Mit den beiden Kissen bin ich sehr zufrieden und sie dürfen beide abwechselnd unser Sofa zieren. Bei der Tischdecke hätte ich mir etwas mehr "Sonne" und etwas weniger einseitige Strahlen gewünscht. Dort, wo Teller und Schüssel stehen (und das Ergebnis damit ein bisschen verdecken) war der Stoff leider etwas blöd gefaltet und die Farbe konnte dort nicht wirklich eindringen. 

Vielleicht etwas schade, aber das spannende an Shibori ist ja, dass man vorher nie genau weiß, wie das Ergebnis wird. 

Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp bezüglich Waschen: wer auf Farbfixierer verzichtet, sollte die handgefärbten Stücke auch mit der Hand waschen. Vor allem die blaue Farbe "blutet" gerne aus. 

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Noch mehr Inspirationen zum Thema Shibori findet ihr auf meiner Pinnwand "Shibori, Tie Dye und Batik".

Habt ihr schon eure Erfahrungen mit einer dieser Techniken gemacht? Wie es es euch dabei ergangen?

Dieser Beitrag wurde verlinkt zu: Creadienstag, Handmade on Tuesday, DienstagsDinge, Craft Schooling Sunday

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3 Kommentare

  1. Deine Teile sind toll geworden. Ich finde ja gerade das Überraschungsmoment spannend. Die Sturm-Technik kannte ich noch nicht.
    Vor kurzem habe ich auch erste Shibori-Versuche gemacht und außer der Schnur noch kleine Holzplättchen benutzt, was mir sehr gut gefällt. Die Ergebnise sind gerade in meinem Blog zu sehen.
    LG
    Susanne

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    1. Danke Susanne!
      Ich mag den Überraschungseffekt bei dieser Technik auch sehr gerne.
      Oh, da werd ich gleich mal rüberhüpfen und mir deine Ergebnisse anschauen ;-)

      LG, Daniela

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  2. tolle Technik und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen- ein Träumchen !!

    love
    sophia

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