#iamhuman - Finding my place in the world

24. Juni 2016


Von Maria wurde ich auf ihrem Blog widerstandistzweckmaessig nominiert, an der Aktion #iamhuman von finding sustainia teilzunehmen. Ziel des Projektes ist es aufzuzeigen, wie individuell und vielseitig die Menschen sind und ein Bewusstsein für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe zu schaffen.

Ich habe mich bemüht, den Text in Englisch zu verfassen, um der Internationlität, die dieses Projekt anstrebt gerecht zu werden. Allerdings ist mein Englisch seit der Uni etwas eingerostet, entschuldigt also bitte Tipp- und Grammatikfehler. Ihr dürft mich aber gerne darauf hinweisen ;-)

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I was choosen by Maria from widerstandistzweckmaessig to participate in the project #iamhuman, born by finding sustania.

My Name is Daniela. I am human. 

This sentence followed me for a longer time than beeing nominated for this project. Since I left graduation at university I am struggling to find my place (others would say a job) in the world.

I did not all the recommended things like going on an Erasmus term, I also didn't learn another language than English and I also didn't study super fast. I had my family and friends here I didn't want to leave and I struggled for various reasons with my chosen subject, economics.

At the same time I made little steps towards a more sustainable lifestyle and also changed my subject into ecology oriented economics. Or so I thought, because the things we learned were good for the economy (logically), but not necessarily a really long-lasting alternative to the current system. I was so naive when I began my education at university and so frustrated when I left. I had the feeling that all the things I have learned had brought me nowhere. I am a family person, not a career person - something I accepted a little bit to late.

I made my first work experience while I was still studying at an office for human ressources. The things I saw in this two months left me confused, insecure and even a bit desperate. This is the way we threat people nowadays? Judging people by reading their CV? Maybe I had just bad luck and found myself in the worst HR office in the whole city, but these were all normal people working there. And they thought bad of people who made „useless“ extra examinations like a pilot's licence or worked in their parental agriculture for some time. Because I was working for an engineering company they also had little use for creative or commercially educated people. The feeling of beeing stamp „useless“ to our economy left a mark on me.

So since this experience my greatest wish is that in a near future we are all able to work in jobs which we like, enjoy and in which we can see a purpose. And that we see each other as humans again with all our individual strenghts and weaknesses.

This was my story.

What is yours?

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Damit die Aktion weitergetragen wird, nominiere ich Gabi von madewithbluemchen und Dominik von Bewusste Welt.

Ihr dürft euch aber gerne alle angesprochen fühlen und eure Gedanken, Vorschläge oder Wünsche an die Welt in den Kommentaren mitteilen. 

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5 Kommentare

  1. Liebe Daniela, danke für die Nominierung und: Uiui! Keine leichte Aufgabe. So auf die Schnelle weiß ich jetzt nicht, was ich da alles schreiben möchte. Aber ich habe ja Zeit zum Überlegen, nicht wahr? Liebe Grüße, Gabi

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    1. Nein, keine leichte Aufgabe. Das dachte ich mir damals auch. Natürlich hast du Zeit zum Überlegen ;-) Und ich bin schon sehr gespannt, was du daraus machst.

      Liebe Grüße, Daniela

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  2. Liebe Daniela,

    du sprichst mir so aus der Seele, obwohl ich sicher 20 Jahre älter bin und bereits im Berufsleben gestanden habe. Mittlerweile bin ich fast 17 Jahre zuhause als Hausfrau und Mutter. Ich würde gerne wieder arbeiten und habe bei Bewerbungen und einem Praktikum ähnliches festgestellt, wie du. Auch ich muß mich fragen: Was soll das alles, was da draußen als Job verkauft wird? Wie gehen die Menschen/ Kollegen denn miteinander um??? Dabei kommt auch die Frage auf: Wie gehen die Menschen mit sich selbst um???
    Ich versuche darauf Antworten zu finden für mich und für meine Kinder, die bald hinaus in diese Berufswelt gehen sollen. Ein Verheizen, wie häufig üblich bei Berufsanfängern, kommt nicht in Frage.
    Vielleicht müssen wir "bewußten" Menschen uns konsequent innerlich gegen die teils menschenverachtenden Praktiken in der Berufswelt stellen. Und im Außen dies auch kommunizieren, wann immer das möglich ist.
    Daher vielen Dank für deinen tollen Artikel. Ich wünsche dir, dass du eine Arbeit findest, die zu deiner inneren Haltung passt. Viel Erfolg!

    Herzliche Grüße
    von Kirstin Lang aus Süddeutschland

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    1. Hallo Kirsten!

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Nach 17 Jahren wieder in einen Beruf einzusteigen ist sicherlich keine leichte Aufgabe.
      Ich gebe dir da vollkommen recht: das Verkaufen von Jobs und das Verkaufen von sich selbst hat mittlerweile überhand genommen. Und immer gilt: etwas besser darzustellen als es in Wirklichkeit ist.
      Es wird einem nur leider nicht besonders leicht gemacht, sich bewusst gegen diese Praktiken zu stellen. Man kann heute ja schon fast nicht mal mehr Leasing-Firmen boykottieren, weil so viele Jobs über Personalagenturen vermittelt werden.
      Und die Kommunikation ist das schwierigste am Ganzen: meistens stößt man mit so einer Haltung wie wir sie anscheinend haben auf maßloses Unverständnis. So ist das eben, so war das immer schon, wie stellst du dir das vor etc.
      Auch dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem Wiedereinstieg!

      Liebe Grüße, Daniela

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    2. Liebe Daniela,
      vielen Dank für deine Wünsche. Witzigerweise hatte ich gestern mal wieder ein Vorstellungsgespräch, bei dem ich einfach als der Mensch hingegangen bin, der ich nun einmal bin. Normal gekleidet (nicht verkleidet, wie sonst zu solchen Gesprächen), nichts vorgegaukelt, was nicht ist, authentisch eben, aber auf jeden Fall gutgelaunt. Ich dachte mir, entweder passt es oder eben nicht. Entweder "gefalle" ich so, wie ich bin, oder eben nicht. Meine Überzeugung ist, dass wenn man (Frau!) etwas wirklich will, wie z. Bsp. den Job finden, der zu einem passt, dann schaffen wir das auch! Vielleicht muss man erst einmal "klein" anfangen und ein paar Abstriche machen, aber sich verbiegen auf Teufel komm raus, sollte man auf keinen Fall, oder?!
      Sich selbst treu bleiben, das ist ein hohes Gut!
      Also, ich bin sehr gespannt, wie es bei dir weitergeht. Vielleicht berichtest du mal wieder darüber in deinem Blog. Alles Gute und herzliche Grüße
      von Kirstin Lang

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